Knorpelverletzungen

Die Gelenkflächen unserer Gelenke sind von hyalinem Knorpel überzogen und können sowohl durch Überbelastung als auch durch Verletzungen geschädigt werden. Ist die geschädigte Fläche gering, d.h. kleiner als 4 cm² so kann die betroffene Stelle durch Eröffnung des Knochens zur Bildung eines Ersatzknorpels angeregt werden. Diese Technik nennt man „Mikrofrakturierung“ und wurde durch den bekannten amerikanischen Arzt Dr. R. Steadman (Vail, Colorado) erstmals beschrieben.

Im Rahmen der Nachbehandlung ist für 6 Wochen lediglich eine Teilbelastung erlaubt. Zudem sollte das betroffene Gelenk mehrere Stunden täglich passiv bewegt werden, z.B. durch entsprechende elektronische Bewegungsschienen.

 Operationstechnik Mikrofrakturierung

orthodocsOperationstechnikMicrofrakturierung

orthodocsisolierter Knorpelschaden (CM IV°) isolierter Knorpelschaden (CM IV°) an der inneren Oberschenkelrolle eines Kniegelenkes
orthodocsTechnikderMikrofrakturierung Technik der Mikrofrakturierung: Anfrischung des subchondralen Knochens mit einer „Knochenahle“
orthodocsErgebnisnachMikrofrakturierung Ergebnis nach Eröffnung des subchondralen Knochen – durch die Öffnungen gelangen Stammzellen ins Gelenk und differenzieren sich in Ersatzknorpel

 

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