Schultereckgelenkssprengung

ACG-Sprengung

Das Schultereckgelenk wird gebildet durch einen Schulterblattfortsatz, das Acromion (Schulterecke) und das laterale (seitliche) Ende des Schlüsselbeins. Das Gelenk wird durch straffe Bänder stabilisiert. Beim Sturz auf den ausgestreckten Arm oder bei einem schweren Schulteranprall, kann es zum Reißen eines, mehrerer oder sogar aller dieser Bänder kommen. Die Folge ist eine mehr oder weniger ausgeprägte Instabilität des Schultereckgelenkes. Äußerlich ist dies an einem Hochstehen des seitlichen Schlüsselbeinendes unter der Haut zu erkennen.

Sofern alle Bänder gerissen sind empfiehlt sich die operative Stabilisierung des Gelenkes. Dies kann zum einen durch Drähte (sog. Zuggurtung) oder durch Faden-Titan-Kippanker in Schlüsselloch-Technik (Arthroskopie) erfolgen. Die Drähte müssen nach 6-8 Wochen wieder entfernt werden, während die Kippanker verbleiben können. Nach der Operation sollte der Arm für 6-8 Wochen nicht über 90° abgespreizt werden – Belastungen sind ebenfalls zu vermeiden.

(Fotos)

Unsere Standorte

Praxis Regenstauf

Dr. Robert-Eckert-Str. 1
93128 Regenstauf

Tel. 09402-780800


Praxis Schwandorf

Bahnhofstr. 10
92421 Schwandorf

Tel. 09431-7979131


Praxis Cham

Badstr. 4
93413 Cham

Tel. 09971-9942758