Osteopathie

Wie funktioniert die Osteopathie?

Der Osteopath benutzt nur seine Hände zur Therapie.

Die Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Gespräch über die Krankheitsvorgeschichte des Patienten sowie über seine Ernährungs- und Lebensgewohnheiten.

Nach der Anamnese folgt die genaue Untersuchung, bei der der Osteopath geringste Bewegungseinschränkungen im Körper ertastet und beurteilt.

Genaue Kenntnisse in Anatomie und Physiologie helfen ihm, von den Symptomen zu den Ursachen der Beschwerden vorzudringen und durch gezielte Impulse die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen.

 

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Die Anzahl der Behandlungen hängt sehr vom Einzelfall ab:

Akute Beschwerden sind oft schon nach ein oder zwei Sitzungen gebessert.

Chronische Leiden benötigen oft sechs oder mehr Sitzungen bis eine langfristige Besserung eintritt.

Da der Körper Zeit braucht, um sich an die neue Beweglichkeit zu gewöhnen, vereinbaren wir in der Regel etwa 2 Wochen nach der ersten Behandlung einen Folgetermin. Zu Beginn können die Behandlungen in 2 wöchentlichem später in längeren Zeitabständen durchgeführt werden, um das Ergebnis zu stabilisieren.

 

Grenzen der Osteopathie

Die Osteopathie ist keine Notfallmedizin. Schwere bzw. akute Erkrankungen und Verletzungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall müssen immer zuerst schulmedizinisch behandelt werden. Grenzen finden sich ebenso in Bereichen in denen die Selbstheilungskräfte des Körpers erschöpft sind.

Anwendungsgebiete

Schmerztherapie bei Wirbelsäulen-, Muskel- und Gelenkbeschwerden, Tinnitus, Schwindel, Kieferfunktionsstörungen, Verdauungsstörungen sowie funktionelle Unterbauchbeschwerden